

Werner
Hofmeister
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Werner Hofmeister hat die 12 Kreuzwegsstationen des Kalvarienbergs um eine weitere ergänzt. Er geht unmittelbar auf die Symbolsprache des inszenierten Leidens ein, indem er die traditionelle Kreuzigungsdarstellung nur insofern verändert, als er den Gekreuzigten nach oben an die Spitze des Kreuzes versetzt. Mit seinen gen Himmel erhobenen Händen scheint das Kreuz für Christus nun ein Sprungbrett zu bilden - er ist, wie in einem Schnappschuss, im Moment des Abspringens festgehalten. Hofmeister kehrt die Leidensmetapher in ein Symbol für Freiheit und Grenzenlosigkeit.
Das aus orangem Kunststoff gefertigte Kreuz blickt frontal auf das Umspannwerk am Fuße des Kalvarienbergs. Hofmeister greift in die konventionelle katholische Formensprache ein und verleiht ihr einen zeitgenössischen Blickwinkel.
EM